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Strand von Porto Frailis

Der Strand von Porto Frailis verdankt seinen Namen dem alten Handelshafen, der hier über viele Jahrhunderte das Küstenleben prägte. Der Name „Frailis“ geht wahrscheinlich auf metallurgische oder bergbauliche Tätigkeiten zurück, die einst mit dem Hafen verbunden waren: Im Sardischen bedeutet „su fraili“, abgeleitet vom lateinischen fabrilis, „Schmied“ und deutet darauf hin, dass hier Metalle wie in richtigen Gießereien verarbeitet wurden.

Cala Moresca

Cala Moresca ist eine kleine, geschützte Bucht, in der das ruhige Meer sanft an die Küste schwappt. Der starke Farbkontrast zwischen dem intensiven Smaragdgrün des Wassers und dem leuchtenden Rot der Felsen schafft eine besondere Stimmung und macht diese Ecke von Tortolì zu einem der reizvollsten Orte. Ihr Name erinnert an eine bewegte Vergangenheit: Von Beginn des 8. Jahrhunderts bis ins frühe 19. Jahrhundert versetzten sarazenische Piraten und barbareskische Korsaren – die sogenannten „Moren“ – diese Küsten in Angst und Schrecken, was bis heute im Namen nachklingt. Heute empfängt Cala Moresca Besucher mit ihrer stillen Schönheit und einem vom Hauch der Geschichte geprägten Charme.

Archäologische Stätte S’Ortali ’e su Monti

Während Sie durch diese alten Mauern wandeln, stellen Sie sich vor, wie hier einst Bauern und Handwerker lebten und feierten – und wie S’Ortali ’e su Monti für über tausend Jahre ein pulsierendes Zentrum prähistorischer Gemeinschaft war.

Die Roten Felsen von Arbatax (Rocce Rosse)

Die Roten Felsen gehören zu den bekanntesten Naturwundern an der Küste von Ogliastra und auf ganz Sardinien. Oft werden sie als die „natürliche Kathedrale“ von Ogliastra bezeichnet. Die beeindruckende Felswand ist etwa 15 Meter hoch und besteht aus leuchtend rotem Porphyr – ein intensiver Farbton zwischen Zinnoberrot und Blutrot –, der spektakulär mit dem Blau des Meeres kontrastiert.

Turm von San Gemiliano

Aus örtlichem Granit gebaut, erreicht der Turm eine Höhe von zwölf Metern und besitzt eine trichterförmige Grundfläche mit einem Durchmesser von sieben Metern an der Basis. Auf einer Meereshöhe von 42 Metern gelegen, beherrschte er die Strände von Orrì und Cea und stand in direkter Sichtverbindung zur Torre di Bari Sardo und zur inzwischen verschwundenen Torre di Monte Turri.

Batteriepark

Batteriepark Drücke ▶️, um den Audioguide zu hören! 🔊 Indicazioni Der Parco Batteria, so benannt nach den hier errichteten Flugabwehr- und Marine-Batterien, bewahrt noch immer dreizehn Gebäude, die sogenannten „Kasematten“, in denen einst die Soldaten untergebracht waren, die diesen strategisch…

Der Leuchtturm Bellavista

Der Leuchtturm Bellavista Drücke ▶️, um den Audioguide zu hören! 🔊 Wegbeschreibung Der Leuchtturm Bellavista steht etwa 165 Meter über dem Meeresspiegel auf einem gleichnamigen Vorgebirge. An dieser Stelle stand früher der spanische Turm „Largavista“, der im 16. oder 17.…