Kirche Stella Maris

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Die Kirche der Seligen Jungfrau Maria „Stella Maris“ erhebt sich auf den Fundamenten eines alten Bauwerks mit rechteckigem Grundriss, einer steinernen Fassade, einem hölzernen Hauptportal und einem dreistöckigen Glockenturm. Nach der verheerenden Flut von 1940 erreichte Pfarrer Celestino Melis zwar einen Restaurierungsauftrag beim Provinzialamt für öffentliche Bauten, doch verzögerten der Zweite Weltkrieg und Materialknappheit die Arbeiten, die erst zwischen 1947 und 1948 abgeschlossen wurden. Monsignor Lorenzo Basoli weihte das Gotteshaus am 3. Juni 1953 zusammen mit den Pfarrern von Lotzorai und Girasole sowie dem Vizepfarrer von Tortolì ein und erhob es am 1. Oktober 1966 offiziell zur Pfarrei. Als Schutzpatronin der Seefahrer und Fischer wird die Madonna Stella Maris alljährlich am dritten Juli-Sonntag mit einem dreitägigen Fest gefeiert, dessen Höhepunkt die eindrucksvolle Prozession zu Wasser ist: Die Marienstatue wird auf Booten in den Hafen getragen, und zum Gedenken an die im Meer Gefallenen wirft man eine Blumenkrone ins Wasser.